Über Georg Pichl
Georg Pichl, geboren 1965 in Wien, lebt und arbeitet in Wien-Neubau. Er malt und schreibt; als Lyriker veröffentlicht er unter dem Pseudonym Georg Harlekin.
Arbeit
Die hier gezeigten Gemälde sind in Acryl auf Leinwand ausgeführt und nach den vorliegenden Angaben zwischen 2020 und 2024 entstanden. Die grafischen Arbeiten tragen Datierungen von 2009 bis 2019.
Als Georg Harlekin veröffentlichte er die Lyrikbände „Briefe an die Liebe, Teil 1“ (2015) und „Teil 2“ (2019) im Eigenverlag. Zwischen 2013 und 2020 las er in Wien unter anderem im Bezirksmuseum Neubau, im Festsaal der Musikschule Döbling und in Galerien.
Herkunft und Begegnungen
Meine Liebe gilt der Natur und der Malerei. Durch Tanz und Reisen hole ich mir Inspiration. Als Kind hatte ich schon eine gewisse Vorahnung, dass in mir etwas steckte, das zum Ausdruck gebracht werden wollte. Glücklicherweise bin ich in eine Künstlerfamilie hineingeboren worden und im Atelier aufgewachsen.
Ich hatte das Privileg, in meinen Jugendjahren zumeist an Wochenenden mit meinem Vater Peter Pichl bei der Familie Heimo Kuchling zu sein. Seine Frau Ursula (Tochter von Werner Berg) war für mich so etwas wie eine Ersatzmama. Im Studio-Atelier von Heimo Kuchling durfte ich bei diversen Künstlertreffen dabei sein, während Diskussionen u. a. mit Maria Lassnig, Josef Pillhofer, Joannis Avramidis, Eric Ess, Peter Pichl, Ulrich Auinger, Otto Jungwirth, Johannes Georg Gsteu und noch einigen mehr stattfanden. Mit den Kindern der Künstlerinnen und Künstler gingen wir nach draußen, um im Garten zu spielen. Für mich eine unvergessliche und beeindruckende Zeit.
In eigenen Worten: Text aus Georg Pichls Lebenslauf.